Feburar-April 21


Chile -

Bis Menschenwürde zur Gewohnheit wird


Wo?

Galery to G0 in Schaufenstern Geschlossener Bars im Belgischen Viertel, Köln

#pegel #tigermilch #wohngemeinschaft #Grünfeld #barracudabar #zumscheuenreh

Virtuelle Tour

Für alle, die nicht die Möglichkeit hatten, die Ausstellung live zu sehen, gibt es hier ein Video von Javiera und Sebastián Bravo.

Hintergrund

Chile ist das reichste Land Lateinamerikas. Allerdings wird dabei oft außer Acht gelassen, dass davon nur die wenigsten Chilenen profitieren, denn lediglich 1% der Bevölkerung besitzt circa ein Drittel des Reichtums. Damit ist Chile das Land mit der größten Spanne zwischen Arm und Reich. Geschuldet ist die Lage vor allem der chilenischen Verfassung, welche noch aus den Zeiten des Diktators Pinochet stammt. Die Chilenen begannen im Oktober 2019 sich gegen diese Ungleichheit aufzulehnen. Fast täglich gibt es seitdem Demonstrationen für mehr Gerechtigkeit und Menschenwürde. Die chilenische Polizei geht allerdings mit Gewalt gegen die Demonstranten vor, noch heute. Mehrere Tausend wurden verletzt, teilweise schwer und es starben bisher über 30 Menschen durch unnötige Polizeigewalt.

Für dieses Projekt bin ich Ende 2019 nach Chile gereist und fotografierte dort den Alltag auf den Straßen rund um die Revolution.

Für all meine Fotos benutzte ich meine analoge Rolleiflex-Kamera aus den 1950er Jahren und größtenteils abgelaufene Rollfilme.

WDR COSMO Interview zur Ausstellung  

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Die Bilder sind in einer limitierten Auflage zum Kauf verfügbar. Ein Teil des Erlöses dieser Bilder wird an die teilnehmenden Lokale gespendet.